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Welche Techniktrends kommen – und was Mittelständler nun tun sollten:

Die Trends der Digitalisierung treiben den Mittelstand um: Was wird in Zukunft wichtig? Welche Investitionen lohnen sich wirklich?

Vor einiger Zeit war noch die Rede vom Web 2.0. Nun dreht sich schon alles um das Handwerk 4.0. Oder die Industrie 4.0. Was diese Zahlen konkret aussagen sollen, lässt sich kaum entschlüsseln. Doch eins ist klar: Technische Innovationen kommen immer schneller und zahlreicher auf den Markt, die Digitalisierung setzt viele Mittelständler unter Druck.

Welche Trends sind wichtig? Wie bleibt man am Puls der Zeit? Welche Investitionen lohnen sich? Wer eine Strategie für sein Unternehmen entwickeln will, sollte sich erst einmal einen Überblick verschaffen, welche Veränderungen schon jetzt oder in Zukunft anstehen. Erst danach ist es sinnvoll, Investitionen zu planen.

Diese Trends sind
oder werden wichtig:

Trend 1: Cloud-Dienste

Die Arbeitswelt wird immer mobiler. Längst sind wir es gewohnt, von überall auf E-Mails, Computerprogramme oder Datenbanken zuzugreifen. Cloud-Dienste sichern Daten und Back-ups oder ermöglichen das vernetzte Arbeiten. Doch viele Mittelständler scheuen noch immer die Investition in die notwendigen Anwendungen – und verspielen so wertvolle Chancen. Wer Cloud-Dienste nutzen will, muss sich aber auch bewusst sein, dass damit Investitionen in die Datensicherheit einhergehen. Die Entwicklungen in dem Bereich gehen stetig weiter: Schon bald werden auch Firmendaten nicht mehr bloß auf Laptops oder Smartphones abrufbar sein, sondern über sogenannte Wearables wie Datenbrillen oder smarte Uhren zur Verfügung stehen.

Trend 2: 3D-Druck

Ein Handwerksbetrieb erhält einen Großauftrag: Für einen Kunden soll eine Serie an Möbelstücken produziert werden. Zunächst aber soll erst einmal ein Modell entstehen, um den Entwurf vor Ort zu testen. Früher wurde nun aufwendige Handarbeit notwendig, heute stellen immer mehr Firmen diese Modelle oder Prototypen mit dem 3D-Drucker her. Das spart Zeit und Materialkosten. Vor allem für das traditionelle Handwerk ist die digitale Technik eine hervorragende Unterstützung.

Trend 3: Smart Cars

Keine 20 Jahre mehr, dann hat das autonome Fahren sich durchgesetzt. Das prognostiziert der IT-Branchenverband Bitkom. Smart Cars werden dann jedoch viel mehr leisten können, als bloß Menschen fahrerlos von einem zum anderen Ort zu bewegen. Sie ermöglichen Videokonferenzen oder das Lesen von Mails, gleichzeitig werden sie zu Datenbanken. Die Prognose: In Zukunft werden Ihre Außendienstler auch während der Fahrt zum Kunden genauso komfortabel arbeiten können wie im Büro.

Trend 4: Augmented Reality

Augmented Reality verbindet die Wirklichkeit mit der digitalen Welt. Datenbrillen oder Smartphones ermöglichen es, dass der reale Raum mit virtuellen Informationen überblendet wird. Vor allem bei Computerspielen kommt die Technik bislang zum Einsatz. Doch nach und nach wird Augmented Reality auch für Firmen immer spannender – zum Beispiel als Hilfsmittel bei Wartungen und Reparaturen. Wer alle wichtigen Informationen über seine Datenbrille abrufen kann, hat die Hände frei für die notwendigen Reparaturmaßnahmen. Und auch in der Lagerlogistik kommt Augmented Reality immer häufiger zum Einsatz.

Cloud Computing wächst rasant:
Zwei von drei Unternehmen (65 Prozent) haben in Deutschland im Jahr 2016 Cloud Computing eingesetzt.
Quelle: Bitkom Research

Wachstumsmarkt 3D-Druck:
Die weltweiten Ausgaben im Bereich 3D-Druck (3D-Drucker, Materialien, Software und Serviceleistungen) steigen bis 2020 um jährlich 22,3 Prozent.
Die für das Jahr 2016 geschätzten 13,2 Milliarden US-Dollar an weltweiten Ausgaben sollen sich bis 2020 mehr als verdoppeln und 28,9 Milliarden US-Dollar erreichen.
Quelle: Marktforschungsunternehmen IDC

Fahrzeuge werden smarter:
Bis 2020 wächst die Zahl der vernetzten Autos jährlich um 45 Prozent. Insgesamt rund 220 Millionen Connected Cars werden dann rund um den Erdball unterwegs sein.
Quelle: BI Intelligence

Boom bei Virtual und Augmented Reality:
2016 ist so viel Geld wie nie zuvor in den Markt für räumliches Computing geflossen: Rund 1,8 Milliarden US-Dollar wurden in das neue Geschäftsfeld investiert.
Quelle: Greenlight Insights

Welche Folgen hat der Wandel?

Was bedeuten diese Trends für den Mittelstand? Was ist jetzt zu tun? Wichtig ist es, den Anschluss nicht zu verlieren. Auf Dauer kann sich kein Mittelständler vor dem digitalen Wandel drücken, auch wenn die Auftragslage heute noch rosig aussieht. Wer nicht erst auf den letzten Drücker investiert, spart meistens nicht nur Geld, sondern präsentiert sich seinen Kunden und Partnern auch als innovativer Betrieb.

Andererseits sollte man sich jedoch auch vor voreiligen Ausgaben hüten. Stellen Sie sich, bevor Sie in eine neue Technik investieren, deshalb immer die Frage: Brauche ich diese Anwendung wirklich? Wo hilft sie mir? Spielt dieser Trend für meine Branche eine Rolle? So kann es für eine Schreinerei zum Beispiel sinnvoll sein, einen hervorragenden 3D-Drucker zu erwerben, die Anschaffung von Wearables dagegen könnte noch verfrüht sein.

Wer investiert, spart Geld

Veraltete IT-Strukturen oder Computer machen die Arbeit langsamer. Indem Sie Ihre Technik auf dem aktuellen Stand halten, sparen Sie dagegen Kosten. Deswegen: Planen Sie Ihre Investitionen genau. Warten Sie nicht zu lange mit Neuanschaffungen. Und: Lassen Sie sich bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank beraten, welche Möglichkeiten Ihnen zum Beispiel Leasing- und Mietkaufangebote bieten, um technisch up to date zu bleiben.

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